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koawach – Kaffeeablehner aus „Die Höhle der Löwen“ revolutionieren die Trinkschokolade 

Hamburg, März 2017 – Wer glaubt, dass erfolgreiche Start-ups nur in Berlin ihren Ursprung haben können, hat weit gefehlt. Im Fall von koawach (www.koawach.de) ist Köln der magische Ort, an dem 2014 alles seinen Lauf nahm. Heiko Butz und Daniel Felipe Duarte Torres lernten sich während ihres Studiums in der Domstadt kennen und hatten direkt eines gemeinsam: ihre Schwäche für Trinkschokolade. Anders als ihre Kommilitonen konnten die beiden rein gar nichts mit der typischen Studenten-Droge Kaffee anfangen und waren stetig auf der Suche nach einer Alternative, die ihre Leidenschaft für Kakao mit der belebenden Wirkung von Koffein vereinen sollte. Die Lösung fanden sie in Guarana, einer traditionsreichen Pflanze aus dem Amazonasgebiet, die dem Getränk die erwünschte belebende Wirkung verleiht. So war die Idee zu koawach geboren. Ihre ersten Mischungen entwickelten die beiden Studenten in der eigenen WG-Küche – zum Leidwesen ihrer Mitbewohner. Daniel erinnert sich noch gut: „Unsere Tests waren für unsere lieben Mitbewohner eine echte Belastungsprobe, da sich das Kakaopulver in der gesamten Wohnung und in den kleinsten Ritzen verteilte. Viele stundenlange Putzmarathons später waren die Wogen jedoch wieder geglättet.“

Ein Dreamteam in Aktion

Ohne nennenswerte Erfahrung im Lebensmittelhandel machten sich Heiko und Daniel schnell an die Kreation verschiedener koawach-Sorten. Ihr Ziel stets vor Augen: die Kakaoindustrie mit einer fair gehandelten, natürlichen und schonenden Alternative zu Kaffee zu revolutionieren. „Daniel und ich ergänzen uns perfekt und unsere fehlende Vorerfahrung sehen wir mittlerweile als großen Vorteil“, sagt Heiko. Denn so gehen die beiden Vollblut-Gründer viele Dinge kritischer an und stellen Prozesse auch heute noch immer wieder infrage. „Wir lieben es, Wege und Lösungen nach dem ‚Out of the box’-Prinzip zu finden und kreieren auf diese Weise vielleicht zunächst ungewöhnliche, aber stets sehr effektive Maßnahmen“, so Butz. Heiko, der durch und durch strukturierte Vertriebler, kümmert sich um den direkten Austausch mit den Händlern, während Daniel jederzeit den Überblick über alle Abläufe behält und die internen Vorgänge steuert. Dank ihrer ausgeprägten Hands-on-Mentalität sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich niemals zu schade ist, auch scheinbar „niedrige“ Aufgaben zu übernehmen. Dabei wissen die Macher stets ihre Familien und Freunde hinter sich. Diese ärgern sich zum Teil noch immer über die Spuren der weiterhin stattfindenden Kakaoexperimente – freuen sich aber umso mehr über die Kostproben der neuesten Kreationen.

Nachhaltig & fair 

Neben ihrer Passion für allerlei schokoladige Leckereien verbindet die beiden Gründer vor allen Dingen ihre Liebe zu Lateinamerika. Wie Daniels Nachname schon vermuten lässt, greifen seine Wurzeln zurück bis nach Kolumbien. Doch sie haben nicht nur eine persönliche Verbindung zu Lateinamerika, dort liegen auch die koawach-Anbaugebiete. Und weil den Gründern wichtig ist, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen so optimal wie möglich sind, setzen sie ausschließlich auf fair gehandelte Rohstoffe und dürfen ihre Produkte seit 2015 mit dem Bio-Zertifikat schmücken.

Wichtig ist den beiden Gründern auch, dass ihre Zutaten ausschließlich aus direktem Handel stammen und sie somit die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter auf den Plantagen in den Anbaugebieten verbessern können.

Die erste Finanzspritze 

Die ersten kleinen, aber wichtigen Schritte konnte koawach bereits im Gründungsjahr mit einem durch eine Crowdfunding-Kampagne eingespielten Startkapital von 12.500 Euro gehen. Neben den neu erlangten finanziellen Möglichkeiten fühlten sich Daniel und Heiko durch diesen Zuspruch in ihrem Vorhaben bestärkt und waren motivierter denn je, koawach ganz groß zu machen. Im selben Jahr gelang es ihnen, neben dem Onlineshop auch den stationären Handel in Berlin mit den ersten Chargen zu bestücken. Heute sind sie bereits in rund 2.500 Super- und Biomärkten sowie Cafés gelistet. Zu den wichtigsten Abnehmern im Einzelhandel gehören unter anderen Branchengrößen wie Kaiser’s Tengelmann, Edeka und Rewe.

Mit Beginn des Masterstudiums von Heiko in Berlin verlegten die beiden auch ihr Büro in die Hauptstadt. „Die große Gründer-Community in Berlin ist für uns ein großartiger Zugewinn, den wir heute gar nicht mehr missen möchten“, so Daniel. „Unsere Produktionsstätte haben wir aber nach wie vor im Rheinland.“

koawach zu Besuch in der Höhle der Löwen

Im Oktober 2015 bekamen Daniel und Heiko die Chance, ihre Geschäftsidee vor der wohl härtesten Gründer-Jury Deutschlands vorzustellen. In der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ konnten die sympathischen jungen Männer gleich drei der vier „Business Angels“ von sich und ihrem Produkt überzeugen. Sie erhofften sich eine Investition in Höhe von 120.000 Euro und köderten die Jury im Gegenzug mit 10 Prozent Firmenanteilen. Die drei angefixten Investoren wollten gemeinsam investieren und das Start-up aus Köln mit ihren individuellen Stärken nach vorne bringen. Schlussendlich platzte der Deal mit den Löwen. Die Gründer waren sich durchaus bewusst, dass dies möglicherweise die Chance ihres Lebens hätte sein können. Doch wenn die koawach-Jungs eines wissen, dann wie ihre Zahlen aussehen und, dass der Deal für das Unternehmen zu einem Liquiditätsproblem geführt hätte. Jochen Schweizer, das vierte Jurymitglied in der Runde, der bis dato eigentlich schon längst aus der Verhandlung ausgestiegen war, erkannte das Potenzial und entschloss sich schließlich doch dazu, koawach einen Zuschlag zu geben. Letzten Endes haben sich beide Seiten nach der Show darauf geeinigt, dass der Deal nicht zustande kommt. Trotzdem: „Es war ein einmaliges Erlebnis, an dieser Show teilzunehmen. Aus unserer Sicht ist es ein spannendes Format, das sich jeder Gründer einmal genauer ansehen sollte, und wir sind sehr froh, daran teilgenommen zu haben“, so die beiden.

Ein zielstrebiger Blick in die Zukunft

Auch nachhaltig bekamen Daniel und Heiko die positiven Auswirkungen der Sendung zu spüren, nutzten die große Aufmerksamkeit und setzten sich weiterhin hohe, aber realistische Ziele. „Wir möchten dieses Jahr 1,5 Millionen Pulverpackungen und 4 Millionen Schoko-Drinks verkaufen und streben somit ein Umsatzziel von 8 Mio. Euro an“, sagt Heiko Butz.

„Mit ca. 11.000 angemeldeten Onlinekunden gehen wir fest davon aus, unser Ziel zu erreichen und im besten Fall noch mehr verbuchen zu können“, ergänzt Daniel Duarte. Der für die Gründer wohl größte Erfolg lässt sich jedoch nicht in Zahlen messen: Mit koawach haben sie ein innovatives Produkt geschaffen, das fast wie nebenbei einen tollen Beitrag für die Gesellschaft leistet.

Über koawach:

koawach und die koakult GmbH wurden im Jahr 2014 von Heiko Butz und Daniel Duarte gegründet. Die beiden Gründer haben sich bei Studenteninitiativen zum Thema Nachhaltigkeit kennen- und als Geschäftspartner schätzen gelernt. Nachdem sie sich im Oktober 2015 bei der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ der härtesten Gründer-Jury Deutschlands gestellt hatten, entwickelte sich die koakult GmbH mit großen Schritten weiter. Die verschiedenen koawachProdukte verbinden den schokoladigen Genuss aus Lateinamerika mit dem brasilianischen Wachmacher Guarana. koawach verzichtet auf sämtliche künstliche Zusatzstoffe und verarbeitet lediglich hochwertige sowie fair gehandelte Rohstoffe aus ökologischem Anbau.

Pressekontakt

Agentur STILGEFLÜSTER                                     Nicole Marquardt

Mühlenkamp 63 a                                                   Tel. 040 – 20 93 48 231

22303 Hamburg                                                      nicole@stilgefluester.net